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Lughnasadh - Ernte, was du gesät hast

ernte

Lughnasadh, auch bekannt unter dem Namen Lammas oder Schnitterfest markiert eines der ersten Erntefeste des Jahres. Traditionell wird es am 01. August zelebriert, also genau auf der Hälfte zwischen der Sommersonnenwende - Litha und der Herbstagundnachtgleiche – Mabon. Das Fest symbolisiert Fülle, Ernte, Dankbarkeit und Übergang

 

Wir sind dazu eingeladen voller Dankbarkeit zu ehren, welcher der Samen aufgegangen sind. Dies darf nicht nur auf die Landwirtschaft bezogen werden, sondern auch im übertragenen Sinne auf das, was wir individuell an Wünschen und Hoffnungen zu Beginn des Jahres gesät haben.

 

Lughnasadh geht auf den Gott Lugh zurück, der als strahlender Lichtgott und Meister aller Künste gilt.

Nun spüren auch wie die Kraft der Sonne. Sie darf uns aufladen mit ihrer Wärme, sodass wir sie abspeichern und mitnehmen können in die bevorstehende dunklere Jahreszeit.

Gleichzeitig besitzt die Sonne jedoch nun auch eine zerstörerische Kraft, die hier und da auch Ernten vernichtet oder Feuer entzündet. Dies darf ein Anlass sein, selbst zu reflektieren, welche Samen ausgebrannt sind und nicht weiter mitgetragen werden sollten.

Brot

Rituale zu Lughnasadh

  • Erntedank-Festmahl – Speise gemeinsam mit Freunden und Familie frisch geerntetes Getreide und Früchte. Gerne begleitet von Musik und Tanz.

  • Kreativ sein – Backe Brot, bastle, schreibe Geschichten, lies Poesie. Erlaube dir im Hier und Jetzt zu sein, den Sommer mit seinem Überfluss zu genießen und dabei selbst deine schöpferischen Kräfte fließen zu lassen.

  • Neue Samen säen – Zerbrösele eine Scheibe Brot und stelle die vor die Brotkrumen sind Samen, die für neue Möglichkeiten stehen. Streue sie in einem Kreis in der Natur und danke der Erde zum einem für all das, was du bereits empfangen durftest. Gleichzeitig setzte neue Intentionen.

  • Altar schmücken - Zelebriere Lughnasadh indem du deinen Altar oder einen Bereich deines Zuhause schmückt. Farben wie Gelb und Gold dürfen Verwendung finden, Sommerblumen, ebenso Kristalle wie Citrin, Gruner Aventurin oder Moosachat. 

 

Die Praxis der Dankbarkeit

Halte inne, um anzuerkennen, was bereits an Fülle in deinem Leben ist. Dabei geht es nicht immer nur um die materielle Fülle. In unserem Alltag geschieht so viel und gar nicht selten, etwas das unser Herz zum Strahlen bringt. Nur sind wir meist so beschäftigt, es wahrlich wahrzunehmen.

 

Daher reflektiere gerne folgende Fragen:

  • Welche Samen, die du Anfang des Jahres gesät hast, sind aufgegangen?

  • Wofür bist du dankbar?

  • Was lernst du aus den Samen, die nicht aufgegangen sind?

  • Wer oder was wärmt dich und gibt dir Kraft?

  • Was steht noch an, wo möchtest du hin?

August

Runen für Lughnasadh

Viele germanische Stämme bedienten sich Kraft der Runen. Sie wurde und wird zum Oraklen, Schutz vor Bösen und anderer spiritueller Zwecke genutzt. Kennzeichen gerne deinen Altar oder eine besondere Ecke in deinem zu Hause mit den Runen.

 

Kenaz 

K

Steht für Kreativität, Wissen und Inspiration und kann die Ernte und deren Verarbeitung symbolisieren.

 

Fehu

Repräsentiert materiellen Besitz, Wohlstand und Fülle, was gut zum Erntedankfest passt.

 

 

 

Feiere dieses Fest der Fülle und erlebe bewusst den Übergang des Sommers zum Herbst. 

Sei erfüllt von Dankbarkeit für das was jetzt ist und lade dich auf mit Wärme und Kraft.